
After considerable study, we chose Kantorei, Neumarkt
2, in the heart of medieval Zurich. The restaurant had operated
for thirty some years, serving traditional Swiss cuisine.
A reincarnation took place in late 1997 and it reopened
totally restored, refurbished and with a contemporary menu.
The
dining room is shallow and wide with a lively cocktail bar
at one side. The yellow walls give a sunny glow and magnificent
chandeliers radiate warm light. Crisp, white linens on the
tables
and attentive staff create a friendly and charming ambiance.
The menu is brief - less is more.
There are eight different daily specials, between 18:00-20:00
hours, of seasonal selections using
only daily fresh-market produce.
Our
selections were from the regular menu because the descriptions
were tremendously appealing. In actuality, words didn't
do justice to these culinary creations. The appetizers were
beautifully presented. Zucchini carpaccio of thinly sliced
crisp zucchini and fungi garnished with greens, carrot strands
and radishes and drizzled with olive oil and balsamic was
lovely to look at and eat, as was the tomato and mozzarella
salad. There is schnitzel and there is schnitzel, and when
it consists of fine quality, tender veal with a light, delicious
breading and accompanied by the comfort of tasty noodles,
Linda is quite happy. If, like me, you are a Cornish hen
freak, then come to Kantorei. I was served a plump, free-range
beauty cooked to juicy perfection with roast garlic buds,
which kept me entranced for quite a while. My hen was accompanied
by yummy, not too buttery, mashed potatoes seasoned with
a variety of herbs and a sliced and diced selection of market
vegetables beautifully seasoned and cooked to an ideal doneness.
A memorable meal with good friends was a fine finish to
our spring trip of 1999.
Facts
Die hundert sympathischsten Restaurants:
Vor rund einem Jahr wurde das Lokal renoviert und neu konzipiert.
Ein Gewinn für Zürich.
Wände in dezentem Vanille, goldumrahmte Spiegel als
Dekor: Auf den ersten Blick macht das Restaurant ein Understatement.
Auch die Speisekarte offenbart nichts Besonderes. Doch was
auf die Tische kommt, ist umwerfend. Das Lammrückenfilet
würzt eine Kräuterkruste, Beilagen wie Kartoffelstock
und-gratin sind von exzellenter Güte.
Neue
Zürcher Zeitung
Eine neue Melodie in der Kantorei:
Im oberen Stock der Kantorei am Neumarkt in Zürich
treffen sich von alters her die Singstudenten zu bierseligem
Singen. Das ganze Haus gehört der Studentenverbindung,
und damit auch das Restaurant im Erdgeschoss. Von diesem
ist nur in Erinnerung geblieben, dass es sich sommers bei
einem kühlen Roten so herrlich draußen auf dem
mittelalterlich gepflasterten Platz sitzen ließ. Dem
verstaubten Interieur aber hatte die Küche in letzter
Zeit nichts entgegenzusetzen, was den Aufenthalt im Innern
wirklich gerechtfertigt hätte. Blutauffrischung tat
not. Und die ist jetzt gekommen, in den Personen des jungen
Gastonomenpaars Beatrice und Thomas Sos und ihres Compagnons
Hans Georg Vogel. Sie haben dem Steinboden, dem glanzlackierten
Holz und dem Kunstleder den Garaus gemacht, statt dessen
Parkett verlegt, eine Bar, lange Tsichreihun und Holzstühle
hineingestellt. Kronleuchter hängen jetzt von einer
hohen Decke. Diese und das schlichte, warme Gelb der Wände
gehören nicht gerade zur Avantgarde der Restaurantarchitektur.
Sie machen aber die Kantorei zu einem angenehmen Aufenthaltsort
mit einem Touch von Szenenbeiz. Darin lässt sich denn
auch angenehm essen. Thomas Sos hat seine Lehr- und Wanderjahre
unter anderem in den Vereinigten Staaten verbracht. Von
da brachte er Unternehmergeist mit und vor allem ein paar
Ideen, was ein Restaurant bieten soll. Amerikanisch ist
die Kantorei deswegen nicht geworden, sie spiegelt nur die
Ostküstenbegeisterung für den Bistostil. Was auf
den Tisch kommt ist dabei manchmal bewährt, manchmal
originell, immer aber sorgfältig gekocht und präsentiert.
Hübsch angerichtet und mit einer Sauce, die man gern
mit dem Brot auftankt, kommt ein Blattsalat zu Fr. 8.50
daher. Beim tellerfüllenden Wiener Schnitzel (Fr. 36.--)
war der dazu gereichte Kartoffelsalat herrlich cremig und
lauwarm.
Bolero
High-Noon im Niederdorf:
Das französisch inspirierte Lokal Kantorei in der Zürcher
Altstadt lebt neuerdings von einer kleinen, aber feinen
Karte.
Man fühlt sich wie im Süden: gelb gestrichene
Wände, weiß gedeckte Tische, auch schwere Kronleuchter,
eine alte Bahnhofsuhr- und irgendwie ist es, als könne
man das Meer riechen, als sitze man in einer gemütlichen
Taverne am Flanierboulevard. Seit dem Umbau pflegt die Kantorei
eine entspannende, wohltuende Atmosphäre. Serviert
wird französische Küche. Und kein Gast braucht
sich lange in die Karte zu vertiefen, weil das kulinarische
Angebot so überschaubar ist. Dafür aber frisch
und variantenreich. René Tschopp, der Meister in
der Küche, hat ein Gespür für das, was ankommt.
Auch Gault-Millau-Punkte, 15, um genau zu sein. Dafür,
dass er aller Gäste gleichermaßen gedenkt, würde
er eine kleine Sonne verdienen. Die Werber, Bänkler
und Handwerker, die hier essen, können täglich
zwischen sechs bis acht Tagesspezialitäten wählen
(die kosten alle zwischen 16.50 und 23 Franken). Alle Produkte
werden möglichst in ihrer vollen Reife besorgt, damit
die Tomaten in triefendem Rot, die Auberginen dunkel glänzend
daherkommen.
Tagesanzeiger
Kartoffelstock, innovativ
Frohe Kunde für den Altstadgänger. Man kann wieder
hingehen in die Kantorei. Der Koch hat 15 Gault Millau Punkte,
die Bedienung ist freundlich, das Ambiente stimmt. Thomas
Sos, 38, hat in den USA zehn Jahre Gasto-Erfahrungen gesammelt
und managt den Betrieb voller Elan. Dabei habe er keine
Szenenbeiz im Sinn, sondern ein Lokal, in dem sich der Kulturfreak
wie der Büezer, der Jungbanker wie der ältere
Quartierbewohner wohl fühlten. Eine glückliche
Hand hatte er schon mit dem Umbau. Sonnendurchflutet wirken
die mediterran-gelben Wände, festlich die Kristallüster;
das Mobiliar schafft Bistro-Atmosphäre, die tiefblauen
Wassergläser auf den weiß gedeckten Tischen machen
sich gut. Aromatisch, lecker-traumhaft. Sein Küchenchef
hat sich Sos im 5-Sterne Hotel "Euler" in Basel
geholt: René Tschopp 36. Er kocht saisonal, französisch
inspiriert. Bewusst hält er die Speisekarte klein,
kreiert zusätzlich jeden Tag sechs bis acht Tagesspezialtiäten.
Ambiente und Duft lässt einem aus dem nordischem Winter
ans Mittelmeer träumen - träumen auch vom kommenden
Sommer. Wenn man es sich wieder abends vor der Kantorei
neben dem Jupiterbrunnen wohl sein lässt. Auch kulinarisch,
die Zeichen stehen gut.
Forecast
Lieben Sie es, nach einem strengen Tag verwöhnt zu
werden? Eine feine Speise oder aber einen klassisch und
richtig gemischten Drink einzunehmen? Ja? Dann besuchen
Sie mal die Kantorei beim Zürcher Neumarkt. Bar und
Restaurant sind angenehm und stilvoll eingerichtet, das
Servicepersonal liest Wünsche gleich von den Lippen
ab, und die Atmosphäre stimmt. So mundet die Entenbrust
an Honigsauce köstlich und den Trinkern seid er trockene
Martini dringendst empfohlen. Egal, ob mit den Freunden,
der oder dem Liebsten, die Kantorei befriedigt Sie, in jeder
Hinsicht
Cash
Neue Töne in der Kantorei. Aus dem Zürcher Traditionslokal
"Kantorei" ist ein Bijou mit elegantem Understatement
entstanden.
In der Zürcher Kantorei weht seit kurzem ein neuer
Wind: Ein junger Unternehmer hat aus dem vormals eher muffigen
Lokal ein Bijou für Freigeister und Feinschmecker gemacht.
Sos, 38 Jahre jung, hat zuvor rund zehn Jahre in den USA
verbracht, wo er als Food and Beverage Direktor in Dallas,
Houston, Newport Beach und New York in der Four Seasons
Hotelgruppe gearbeitet und zahlreiche Häuser in der
Öffnungsphase als Opening-Manager begleitet hat. Wer
nun aber denkt. Sos hätte der Kantorei ein simpel zusammengebrettertes
US-Image verpasst, ist im absolut falschen Film. Vielmehr
strahlt das Lokal mit seinen sanft gelblichen Wänden,
seinem grossen Kronleuchter und der Cocktailbar ein elegantes
Understatement aus. Auch die Karte präsentiert sich
im sanften Gelb und bietet auf zwei Seiten eine übersichtliche
Auswahl. Ab unserem Dienstagabend stieg mein Kollege mit
einem Rucolasalat mit hausgemachten Parmesanchips und Ziegenkäsetoast
ein. Die anschließende Mais-Pouletbrust auf frischem
Pilzragout findet begeistert Zustimmung beim Gegenüber.
An diesem Abend erfreuen mich eine Gemüseschaumsuppe
mit Rauchlachswürfel, eine tranchiertes Entrecôte
auf Rucolasalat mit Gemüse und ein Kirschenstreuselkuchen
mit Vanilleglacé.